Projekte

Die Graefewirtschaft versteht sich als soziales Unternehmen und hat Arbeits- und Ausbildungsplätze für Benachteiligte, insbesondere für Migrantinnen und Migranten sowie für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge geschaffen. Das Unternehmen qualifiziert überwiegend on the job.

Um dies umsetzen zu können, setzt die Graefewirtschaft folgende Projekte zur Arbeitsmarktintegration um:

Festanstellung, Integration und Training im sozialen Unternehmen
Graefewirtschaft – SoFIT

SoFIT ist ein Projekt im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund mit dem Handlungsschwerpunkt Integration statt Ausgrenzung (IsA)

Das Ziel von SoFIT ist es benachteiligte MigrantInnen in sozialversicherungspflichtige Arbeit und in Ausbildung zu integrieren, um sie nachhaltig von Transferleistungen unabhängig zu machen. Zielgruppe sind junge Benachteiligte, meist MigrantInnen, ohne Schul- oder Berufsabschluss im Alter von 18 bis 35 Jahren.

Im Rahmen von SoFIT bietet die Graefewirtschaft gezielt Berufs- und Karrierewegeplanung an und hat Ausbildungs- und Arbeitsplätze im eigenen Unternehmen geschaffen. Die Auszubildenden werden im Rahmen der betrieblichen Ausbildung begleitet und unterstützt, so dass das Ausbildungsziel erreicht werden kann. Zudem kooperiert SoFIT mit zahlreichen Partnerunternehmen, in die qualifiziertes Personal vermittelt wird.

Das Projekt So FIT wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund, Handlungsschwerpunkt Integration statt Ausgrenzung (IsA) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

ESF Bund          BUAS           ESF           EU           ZZG

 


 

Durch soziale Unternehmen in Arbeit – ein Modellprojekt zur Integration und Teilhabe im Berliner Bezirk Neukölln
im Rahmen des Programms Partnerschaft – Entwicklung –Beschäftigung (PEB)

Ziel des Projekts ist es, Benachteiligte, unter anderem langzeitarbeitslose und arbeitsmarktferne Neuköllner ab 35 Jahre, in die Betriebsabläufe der Graefewirtschaft zu integrieren und sie „on the job“ für Tätigkeiten, insbesondere in der Gemeinschaftsverpflegung, zu qualifizieren. Angesprochen sind insbesondere auch ältere Menschen.

In theoretischen und praktischen Modulen und durch Einzelcoaching wird eine Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit erzielt. Das Konzept beinhaltet die Qualifizierung und Erprobung von Tätigkeiten im Betrieb sowie die Unterstützung bei der Vermittlung in Partnerbetriebe.

Das Projekt „Durch soziale Unternehmen in Arbeit“ wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit.

 


 

Über bürgerschaftliches Engagement in Ausbildung und Arbeit – ein Projekt im Rahmen des Programms Bürgerschaftliches Engagement (BE)

Ziel des Projekts ist es, Migrantinnen und Migranten sowie Bleibeberechtigten und Flüchtlingen einen sehr niedrigschwelligen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ziel ist, in einem ersten Schritt mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer  ehrenamtliche, nachbarschaftliche Tätigkeiten durchzuführen und sie in einem zweiten Schritt auf eine Qualifizierung im gastronomischen Umfeld vorzubereiten. Kooperationspartner sind Organisationen und Initiativen, die sich mit viel bürgerschaftlichen Engagement bereits seit Jahren für die Zielgruppe einsetzen und durch gezielte Aktivitäten vielfältige Unterstützungsleistungen erbringen.

Aktivitäten im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements sind z.B. familiäre und nachbarschaftliche Hilfen sowie die Sammlung und Verteilung von Kleidern und Möbeln für Bedürftige. Dabei werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingebunden und angeleitet.

Das Projekt „Über bürgerschaftliches Engagement in Ausbildung und Arbeit“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie zu 50 % aus Eigenmitteln der Graefewirtschaft gefördert.

 


 

Entwicklungskorridor: Fit für die Gemeinschaftsverpflegung

Ziel des Modellprojektes ist es, überwiegend stark benachteiligten Frauen mit Migrations- und Flüchtlingshintergrund einen Zugang zu sozialversicherungspflichtiger Ausbildung und Arbeit zu ermöglichen, insbesondere im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung, in der es zahlreiche niedrigschwellige Tätigkeiten gibt und zudem Fachkräfte gesucht werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden durch einen Entwicklungskorridor mit theoretischen und praktischen Modulen in Arbeit und Ausbildung im Rahmen der Gemeinschaftsverpflegung integriert. Insbesondere Frauen sollen eine berufliche Perspektive und einen existenzsicherenden Arbeitsplatz oder eine Ausbildung in der Gemeinschaftsverpflegung erhalten. Um auch Alleinerziehende integrieren zu können werden flexible Arbeitszeiten angeboten. Im Rahmen des Projekts werden Partnerunternehmen einbezogen und ein Entwicklungskorridor für Schulcaterer „Fit für die Gemeinschaftsverpflegung“ etabliert.

Das Projekt Fit für die Gemeinschaftsverpflegung wird aus Mitteln der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert.